Clubausflug nach Rein in Taufers vom 5.- 8.9.2013 - von Jochen Böckem

Erwartungsvoll machten sich Barbara, Hans (Schlichting), Jochen mit Elke und Roland mit Gerda am frühen Morgen und bei herrlichem Wetter auf die lange Reise zum Zielort Rein in Südtirol. Dass aus den kalkulierten 6 letztlich mehr als 8 h Fahrzeit wurden, trübte die Stimmung keineswegs. Und spätestens am Zielort im hoch über dem Talgrund gelegenen Hotel „Reinerhof“ waren alle Anstrengungen vergessen. Am herrlichen Blick über das Bachertal auf Hochgall (3436m) und Riesernock (2937m)  konnten wir uns nicht satt sehen. Satt dagegen wurden wir beim sechsgängigen Abendessen, dass uns wie auch an den Folgetagen vorzüglich mundete. Und so fassten wir den Entschluss, am nächsten Tag den Reiner Höhenweg anzugehen, den Jochen und Elke aus früheren Wanderungen kannten.

Das Wetter am nächsten Morgen weckte zunächst Zweifel, doch langsam rissen die Wolken auf und ein schöner Wandertag begann. Direkt neben unserem Hotel begann der Zustieg zu den „Lobisa Schupfen“, von wo der Panoramaweg über sonnige Hänge mit verblühten Alpenrosen, blühender Heide, Krons- und Blaubeeren bis auf 2211m und schließlich zur Durra-Alm (2100m) führt. Dort war Stärkung angesagt vor dem steilen Abstieg ins Knuttental und weiter bis Rein (1600m). Ziemlich erschöpft und sehr froh zugleich über die 7-stündige Wanderung mit herrlichen Ausblicken kehrten wir ins Hotel zurück und ließen es uns schmecken, auch den guten Rotwein.

Am nächsten Tag meinte es die Sonne sehr gut mit uns und so waren wir froh über das „kleine“ Programm. Nach Stadtbummel in Sand stiegen wir auf zur Burg Taufers und erwischten dort gerade noch eine umfangreiche und doch sehr kurzweilige Führung. Zurück in Sand mussten Kaffee und Kuchen zur Stärkung dienen, bevor wir die Reinbachfälle besuchten. Hier konnten die Fotografen bei wechselnden Lichtverhältnissen ihre Fertigkeiten erproben. Der Ausklang in unserem Quartier ließ wieder nichts zu wünschen übrig.

Nach den Erfahrungen von der Hinreise machten wir uns zeitig auf den Rückweg, der verkehrsbedingt wieder über 8 h dauern sollte. Die sehr langen Fahrzeiten trüben etwas die Bilanz des Ausfluges. Dennoch hat es uns Allen sehr gefallen.

 

Weitere Bilder von Barbara Gölz und Jochen Böckem