Nördlingen – eine Stadt, die viel zu bieten hat - von Helmar Bischoff

Nördlingen – eine Stadt, die viel zu bieten hat

Ein Bericht von Helmar Bischoff

Ja, es waren sehr heiße Tage, als Hans uns Clubfreunde zum gemeinsamen Ausflug nach Nördlingen einlud. Doch am Reisetag hatte das Wetter Erbarmen mit uns, es wehte eine angenehme Brise. Das mittelalterliche Städtchen Nördlingen bot uns dann unendlich viele Fotomotive im schönsten Sonnenschein.

Unser „Starter“, der Aufstieg auf den 90 m hohen Glockenturm „Daniel“, war gleich ein tolles Highlight: Eindrucksvoll war der Blick über das vielfältige Fachwerkhäusermeer, das von einer geschlossenen Ringmauer umgeben ist, bis hinaus in die Ries-Ebene, zum Einschlagkrater eines Meteoriten, der vor 15 Millionen Jahren niederging.Nördlingen aus der VogelperspektiveBlick auf das Rathaus, erbaut im 13. Jahrhundert

Nur langsam kamen wir beim Stadtrundgang voran. Zu fotogen waren die Fachwerkhäuser und die Gerberhäuser waren nicht minder malerisch. Auch wenn Helmut seine geliebten Weißwürste bei der Essenseinkehr nicht bestellen konnte, waren wir mit der bajuwarische Hausmannkost rundum zufrieden.  Die „Russen“-Getränke stärkten uns zusätzlich für den nachfolgenden Rundgang in luftiger Höhe auf der überdachten Stadtmauer. Wer will, kann dort oben insgesamt 2,7 km zurücklegen und kommt dabei an fünf Toren und elf Türmen vorbei.

Schließlich erfuhren wir im Rieskrater-Museum vieles über die Entstehungsgeschichte unserer Erde und dem zugehörigen Planetensystem. Außerdem bestaunten und fotografierten wir einen echten Mondstein, den US-Astronauten von ihrer Mondmission Mond aus dem All zurückbrachten.

Leider blieb uns nicht viel Zeit für den Besuch der hervorragenden Abteikirche Neresheim mit ihren wunderschönen Deckenmalereien.    

 

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